Das Studium an einem Standort der DHBW ist stark durch die Praxisorientierung und das Zusammenspiel von Theorie und Praxisphasen geprägt. Dies kommt durch verschiedenste Praxisarbeiten im eigenen Betrieb zustande. Besonders sticht hier die Praxisarbeit T2000 am Ende des 2. Studienjahres hervor, welches sich über eine sechsmonatige Praxisphase erstreckt.
Meine Praxisarbeit T2000
Im Rahmen meines dualen Mechatronik Studiums an der DHBW Mosbach habe ich die T2000-Arbeit im IIoT Entwicklungsbereich durchgeführt. WIKA verfolgt den Gedanken „Vom Messwert zum Mehrwert“ und bietet hierfür sowohl ganzheitliche Lösungen als auch Nachrüstoptionen für bestehende Sensoren an. Um Kunden stets passende Lösungen anbieten zu können, gibt es stets Neu- und Weiterentwicklungen der bereits vorhanden Produkte und Lösungen. Mit höheren Anforderungen steigt zeitgleich auch die Komplexität unserer Systeme, wodurch zuverlässige und reproduzierbare Test in der Entwicklung unerlässlich sind. Meine Aufgabe bestand darin, einen automatisierten Teststand für Softwaretests während der Entwicklung zu entwerfen.
Vorgehensweise im Projekt
Begonnen hat das Projekt damit, dass aktuelle Gegebenheiten und Anforderungen in der Entwicklung aufgenommen wurden. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf der aktuellen Testumgebung und -equipment. Anschließend wurden verschiedene Konzepte untersucht und gemeinsam mit der Fachabteilung eine bewertet und ausgewählt. Um die Funktionalität der gewählten Konzepte zu gewährleisten wurde ein Demonstrator gebaut, welcher ausschließlich für die Validierung des Konzepts und nicht für den gesamten Teststand verwendet wurde. Auf Basis der hier gewonnenen Erkenntnisse wurde ein Schaltplan für den automatisierten Teststand erstellt, wobei die Fertigstellung jenes Plans auch das Ende dieses Projektes kennzeichnete.
Mein Fazit
Dieses Praxisprojekt gab mir die Möglichkeit mich mit der Recherche und Herausarbeitung verschiedener Konzepte, der Validierung dieser als auch mit der Vorgehensweise beim Erstellen von Schaltplänen zu beschäftigen. Diese Einblicke haben es mir ermöglicht mein bisheriges methodisches Vorgehen zu überdenken und verbessern. Auch die Verwendung neuer Software gab mir die Möglichkeit mein Repertoire zu erweitern.
Ich freue mich bereits auf künftige Projekte und Herausforderungen, die mich sowohl in der Firma als auch in der Hochschule erwarten werden.
Viele Grüße
Niklas
Übrigens: Weitere Infos zum Studium bei WIKA erhaltet Ihr auf unserer Webseite.